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Privatanleger: „Mit einfachem ETF-Portfolio beginnen“

22.11.2018 | 13:45
Immer mehr Privatanleger nutzen als Anlageinstrumente ETFs. Doch vielen fällt die Auswahl schwer. Wie gestaltet man sein erstes Portfolio?

Markus Jordan, Chefredakteur des ETF-Informationsdienstes Extra-Magazin, untersucht regelmäßig die Aktivitäten der Privatanleger: „Seit 2013 hat sich das Anlagevolumen von vier Milliarden auf 20 Milliarden Euro verfünffacht“, stellt er fest. Treibende Kraft dabei seien vor allem die ETF-Sparpläne, die über Jahre hinweg des Vermögensaufbau dienten. Nach den Daten des Extra-Magazins, sind vor allem bei jüngeren Zielgruppen die ETF-Anteile in den Portfolios hoch: „Bei den jüngeren sind es oft bis zu 30 Prozent, während in den Portfolios von über 60jährigen der Anteil nur halb so hoch ist.“ Dennoch ist das Informationsbedürfnis groß: „Viele haben Schwierigkeiten, aus der Fülle der 1600 Produkte in Europa die richtige Auswahl zu treffen.“ Das bestätigt Christian Bimüller, der beim Anbieter iShares mit rund 350 Produkten für den Vertrieb an herkömmlichen und digitalen Vermögensverwaltungen zuständig ist: „Auf unserer Hotline kommen immer wieder Fragen nach den Indizes und der Produktgestaltung.“ Markus Jordan empfiehlt darum drei Musterportfolios: „Beginnen Sie mit einem einfachen Portfolio. Das kann man später immer vergrößern und verfeinern.“ So könnte man einfach einen MSCI World mit einem Global-Bond-ETF kombinieren, je nach seiner Risikoeinstellung im Verhältnis von 25 zu 75 Prozent für defensiv, 50 zu 50 Prozent für ausgewogen und 75 zu 25 Prozent für offensiv. „Immerhin hat ein ausgeglichenes Portfolio seit 2013 pro Jahr 6,25 Prozent generiert.

 

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