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FinTech: „Entscheidend ist Risikotragfähigkeit“

21.03.2017 | 08:34
Algorithmen für die digitale Geldanlage werden immer leistungsfähiger. Die FinTech-Unternehmen mausern sich zu Anbieter entlang der digitalen Wertschöpfungskette.
„ Wir haben als reiner Robo-Advisor für private Kunden begonnen, sind jetzt aber auch Anbieter von digitaler Technik für andere Banken, Finanzdienstleister und Vermögensverwalter“, erläutert Dr. Oliver Vins, Gründer und Vorstand bei der Vaamo Finanz AG, einem der ersten FinTech-Unternehmen der neuen Generation auf dem deutschen Markt. „Die FinTech-Anbieter werden immer wichtiger für die private Geldanlagen, und ETFs, die schnell, unkompliziert und preisgünstig zu handeln sind, sind die idealen Instrumenten dafür“, betont Christian Bimüller vom ETF-Anbieter iShares, dort zuständig für den Vertrieb an Banken, Vermögensverwalter und FinTechs. Herzstück bei Vaamo ist aber immer noch das Angebot für die privaten Anleger: „Unser Algorithmus prüft mit 15 Fragen die Risikobereitschaft und auch die Risikotragfähigkeit“. Letztere sei entscheidend. Daraus wird ein Anlagevorschlag gemacht, der bei dem der Aktienanteil die Risikokomponente darstellt. Die Performance für die ersten Monate hat sich in einem unabhängigen Test gut entwickelt. „Allerdings liefen in dieser Zeit auch die Märkte gut“, warnt Vins. Der Anleger müsse sich auch bewusst sein, dass es in schwierigen Zeiten nicht so gut laufen wird. Im längeren Zeitablauf, ist er überzeugt, sollten Verluste dann auch wieder ausgebügelt werden.

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