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Vermögensverwaltung: „Digital auch für Beratungskunden“

23.11.2018 | 14:45
Robo-Advisory, die digitale Vermögensverwaltung richtete sich bisher überwiegend an die sogenannten Selbstentscheider. Die Deutsche Bank geht nun neue Wege, öffnet das Angebot auch für die typischen Beratungskunden in den Filialen.

Zur neuen Multikanal-Strategie hat die Deutsche Bank eine Umfrage gemacht: „Können Sie sich vorstellen, eine Wertpapieranlage automatisiert durchführen zu lassen?“ 57 Prozent der befragten Kunden bejahen diese Frage. „Es gibt also klar Nachfrage auch bei Beratungskunden“, betont Oliver Dreiskämper, Leiter Robo-Advisory bei der Deutschen Bank. „Robin“ heißt das System der Deutschen Bank, dass sich im Namen aus Robo und Invest ableitet. „Wir kombinieren Mensch und Maschine bei der Steuerung“, erläutert Dreiskämper, „für das große Bild ist unser Chefanlagestratege Dr. Ulrich Stephan zuständig, die Entscheidungen auf der Depotebene übernehmen Algorithmen.“   Täglich würden die Entwicklungen durch Portfoliomanager überwacht. So hat die Deutsche Bank den Aktienanteil Anfang des Jahres reduziert, jetzt aber über die heftigen Reaktionen im Oktober hinweg stabil gehalten. „Robo-Advisory, die digitale Vermögensverwaltung ist inzwischen ein richtiger Wachstumsmarkt“, zieht Christian Bimüller das Fazit. Er ist beim Anbieter iShares für den Vertrieb an Vermögensverwaltungen zuständig, an traditionelle wie an digitale.

 

 

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