Fonds+ETFs

Mischfonds: „Gefangen im Sägezahnmarkt“

08.03.2018 | 09:12
Mischfonds sind äußerst beliebt und werden zunehmend auch mit ETFs bestückt. Doch schützen Sie wirklich besser vor unerwarteten Verlusten?
„Wir sind in einem Sägezahnmarkt mit kurzfristig Auf- und Abschwüngen“, konstatiert Thomas Meyer zu Drewer, Leiter des ETF-Geschäfts der Commerzbank unter der Marke ComStage, „da benötigt man eine gute Diversifikation und Geduld.“ Ali Masarwah, Chefredakteur beim Fondsanalysehaus Morningstar bestätigt: „Nach meinen Untersuchungen haben viele Mischfonds in der jüngsten Krise schlechter abgeschnitten als ein einfaches Portfolio mit jeweils 50 Prozent Aktien und Renten.“ Bemerkenswert dabei, dass flexible Fonds mit aktiver Risikosteuerung noch ein bisschen schlechter waren. „Wenn alles Risikokontrolle mit den gleichen Methoden betreiben, sinken die Kurse dadurch stärker als beabsichtigt“, konstatiert Masarwah, „so war das auch in der aktuellen Krise. Künftig könne es noch schwieriger werden: „Sie sind gefangen im Sägezahnmarkt.“ Sein Rat: „Ein einfaches Portfolio mit Aktien und Renten, das immer wieder auf die Ausgangsverteilung zurückgesetzt wird, ist bislang die beste Methode.“

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