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Multi-Asset: „Wegen Trump an Gewinnmitnahmen denken“

17.02.2017 | 13:30
Anlegen ist mit Donald Trump und seinen täglichen Twitter-Botschaften ein aufregendes Spiel geworden. Wie geht ein Multi-Asset-Fonds, der einen Absolute-Return-Ansatz verfolgt damit um?
„Absolute Return bedeutet, dass wir möglichst wenig Schwankungen erzielen und eine stetige Rendite von rund drei Prozent im Investmentzyklus erzielen wollen“, erläutert Carsten Vennemann von alpha beta asset management GmbH aus Frankfurt. Dieses Konzept wurde in einen Publikumsfonds gepackt, den Multi-Asset Global 5 (DE000A1T6KW2), der es ausschließlich mit ETFs umsetzt und dazu die Anlageklassen Aktien und Anleihen nutzt. Da Anleihen nur noch wenig Rendite bringen, erhalten Aktien ein höheres Gewicht. „Umso wichtiger ist ein gutes Risikomanagement“, betont Vennemann, „besonders in Zeiten hoher politischen Risiken wie durch die Tweets von Donald Trump ausgelöst werden können.“ Deshalb sei es ratsam nicht nur klassisch mit Stoppkursen zu arbeiten, „sondern auch Gewinnziele zu setzen und dann Gewinne mitzunehmen.“ Bisher ist das Konzept des Gobal 5-Fonds aufgegangen und es wurde seit Auflegung 2013 eine Rendite von drei Prozent und geringen Schwankungen erzielt. In der Positionierung wurde die Aktienquote sukzessive erhöht und die Rentenseite mit inflationsgeschützten Anleihen verstärkt. „Angesichts einer Zinswende und der möglichen Rückkehr der Inflation“, weiß Thomas Wiedenmann, beim Anbieter iShares für den Vertrieb an Vermögensverwaltungen und Banken zuständig, „nimmt die Nachfrage nach ETFs mit inflationsgeschützten Anleihen deutlich zu.“

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