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Stada

84,50-0,50 -0,59 %
ISIN: DE0007251803 / WKN: 725180
Kurszeit: 26.06.19 08:09

Kursdetails

Geld/Brief 84,50 / 85,00
Eröffnungskurs 84,50
Hoch/Tief 84,50 / 84,50
Volumen 0
Währung EUR
Performance 1 Monat -0,59 %
Performance 1 Jahr +3,83 %
Börse Hamburg

Information

Stada wurde 1895 in Dresden als Genossenschaft der Apotheker gegründet. Stada ist die Abkürzung für Standardarzneimittel Deutscher Apotheker. Der Fokus von Stada liegt auf dem Gesundheitsmarkt. Im Zentrum der Geschäftsaktivitäten stehen dabei der Pharma- und insbesondere der Generika-Markt. Unter Kosten- und Risikogesichtspunkten ist der Konzern bewusst nicht in der Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen tätig, sondern konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten mit - in der Regel pharmazeutischen - Wirkstoffen, die keinen gewerblichen Schutzrechten, insbesondere Patenten, unterliegen. Diese Produkte vertreibt der Stada-Konzern in den beiden Kernsegmenten Generika und Markenprodukte. In den letzten Jahren ist Stada zu einem der weltweit führenden Generika-Hersteller aufgestiegen. Bekannte Produkte sind, neben den umsatzstarken Generika Paracetamol Stada und Lactulose Stada, Apo-Go (Parkinsonmittel), Grippostad-C (Kombinationspräparat für Erkältungskrankheiten) sowie Ladival (Sonnenschutzmittel) und Mobilat (Schmerz- und Wundbehandlung). Das Unternehmen weist eine starke Präsenz in Europa auf. Ausgehend von der Position als Nummer 3 in Deutschland hat Stada frühzeitig die internationale Ausrichtung vorangetrieben. Bis 2006 erfolgten weitere Auslandsaquisitionen in Dänemark, Spanien, Italien, Großbritannien, Russland, Serbien, Portugal und Asien. Im Januar 2009 erfolgte die Übernahme des dänischen Pharmaunternehmens Dermalog ApS. Mittlerweile ist der Konzern in über 80 Ländern mit jeweils lokaler Ausrichtung aktiv. Mit Akquisitionen in Osteuropa und Asien ist Stada auch in Schwellenländern vertreten, die angesichts der hohen Anzahl an Selbstzahlern attraktive Wachstumschancen bieten. Zuletzt hat am Markt für Generika jedoch eine horrende Rabattschlacht eingesetzt. Seitdem verhageln die Preisschlachten Unternehmen wie Stada, Ratiopharm oder Hexal die Bilanz. Allein im Jahr 2011 hat Stada dadurch neun Prozent an Umsatz verloren.
Stada erzielt einen Konzernumsatz von jährlich rund zwei Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt knapp 8.000 Mitarbeiter. Die gute Marktstellung sowie der interessante Generika-Markt wecken natürlich Begehrlichkeiten. So wird Stada immer wieder als attraktiver Übernahmekandidat genannt.

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