MDAX
24.588,00
±0,00 %
DAX (RT)
12.256,50
±0,00 %
Euro Stoxx 50
3.461,00
±0,00 %
TecDAX
2.278,25
±0,00 %
DowJones
21.564,00
±0,00 %
Nasdaq 100
5.921,00
-0,14 %
S&P 500
2.472,50
-0,11 %
Nikkei 225
19.980,00
-0,52 %
Silber
16,48
+0,73 %
Gold
1.254,94
+0,81 %
Heating Oil
1,52
-2,44 %
Deutsche Bank Realtime Indikationen
Anzeige

W. Wittmann: "Wir werden eine Orgie von Staatsbankrotten sehen"

27.07.2011 18:10

Die eurpäischen Staaten müssen sparen. Dazu gibt es laut Dr. Walter Wittmann keine Alternative: "Wenn weiterhin Geld in die Märkte gepumpt wird, dann sehen wir eine Reihe von Staatsbankrotten". Doch der Wirtschaftswissenschaftler glaubt nicht, dass es Europa tatsächlich gelingen wird seine Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. "Ich rechne damit, dass sich einige Staaten dem Sparzwang widersetzen und sich zahlungsunfähig melden, um ihre Schulden loszuwerden", so seine Einschätzung.

Vor allem Italien könnte zum Problemfall für die EU werden. "Im Fall Italien ginge es um völlig andere Dimensionen, denn das Volumen dort ist so hoch wie Griechenland, Irland und Portugal zusammen. Bei einer Schieflage würde der Euro-Rettungsschirm nicht mehr ausreichen", sagt Wittmann. Er vertritt die Ansicht, dass man bei den hoch verschuldeten Staaten einen Schuldenerlass machen muss. Doch um die Banken zu schützen ist man zu solchen Schritten nicht bereit. Am meisten exponiert sind die französischen Banken. Deshalb hat Frankreich mit Deutschland einen freiwilligen Schuldenverzicht ausgehandelt. Der Hintergrund: Die Staatsanleihen sind gegen Ausfälle versichert. Diese würde bei einem freiwilligen Schuldenverzicht aber nicht fällig, sondern nur bei einem erzwungenen. In einem solchen Fall drohte den Banken ein Ausfall, der bedrohliche Ausmaße annehmen würde. "Der Crash an diesem CDS-Markt, der inzwischen ein Volumen von 16.000 Milliarden Dollar hat, wäre nicht mehr aufzuhalten", so der Wirtschaftswissenschaftler. Er rechnet deshalb fest mit einer neuen Finanzkrise.

Anzeige

Aktie: MDAX,
Redaktion: Nathalie Lober

Weitere Videos

Abspielen

21.07.

Microsoft - Software-Dino zeigt den Youngsters, wo es langgeht - auch beim Aktienkurs

Und das Cloud-Geschäft wächst schnell. Schneller als das von Amazon. Auch LinkedIn. Und die Software Office 365 und, und, und. Außer den PCs. Aber das stört die Analysten nicht. Auf die Aktie mehr »

Abspielen

21.07.

Draghi und Trump machen Euro unfreiwillig zum Top-Performer

Auch Donald Trump hilft dem Euro unfreiwillig auf die Sprünge: Die Gesundheitsreform als erneuter Test der Regierungsfähigkeit steht vor dem vorläufigen Aus: Keine eigene Mehrheit im Senat. mehr »

Abspielen

21.07.

Klares Kaufsignal bei TomTom

Das Video ist Teil eines längeren Interviews. Darin geht es außerdem um Tesla, PSI, Meyer Burger und Staramba. Die komplette Sendung finden Sie hier. mehr »