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Thorsten Polleit: Spargelder in Gefahr - Kunden sollen zur Bank

03.04.2013 13:50

Nach der Krise in Zypern und der Frage, ob die Maßnahmen dort als "Blaupause" für die gesamte Euro-Zone taugen könnten, rät Polleit Bankkunden dazu, ihre Spareinlagen aufzulösen und in Aktien und Gold umzutauschen.

Polleit, Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH, in der Sendung ´Börsenplatz 5´ bei Andreas Scholz: "Das Herabsetzen von Schulden, also ein Schuldenschnitt, ist das beste Modell, um der Überschuldungsproblematik Herr zu werden. Insofern werden wir das, was wir in Zypern gerade sehen, wohl auch in anderen Ländern erleben." Polleit: "Gerät das Bankensystem nämlich insgesamt in eine Schieflage, dann wird ein solcher Schuldenschnitt auch die Sparer treffen."
Polleit rät daher, sich von Spareinlagen zu trennen, diese aufzulösen und dann in "alternative Vermögensklassen" umzuschichten. Polleit: "Für Ersparnisse sind insbesondere das Produktivkapital, sprich Aktien, zu bevorzugen und keine festverzinslichen Zahlungsversprechen." Neben Aktien sei auch Gold eine solche Alternative, so Polleit weiter. Polleit: "Hinzu kommt, der Zins für solch vermeintlich sichere Anlagen ist bei Null. Nach Abzug der Inflation erleidet der Sparer also einen Verlust. Das ist natürlich keine Möglichkeit, um seine Altersvorsorge über einen längeren Abschnitt aufzubauen."
Nach Zypern, so Polleit, könnte jetzt Slowenien - und der dortige Bankensektor - in eine ähnlich dramatische Schieflage geraten.

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Aktie: EUR/USD,
Redaktion: Andreas Scholz

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