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Small- & Midcaps: Diese Werte sind nichts für Neueinsteiger

08.05.2012 13:27

Drei Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Bilanzen, deren Aktien sich laut Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club allesamt nicht für Neueinsteiger eignen: Gildemeister wächst im ersten Quartal 2012 kräftig, Hochtief dämmt den Verlust etwas ein und GEA hat mit einem Gewinneinbruch zu kämpfen. Wie die Ergebnisse zustande kommen, was die Unternehmen interessant macht und was die Anleger beachten sollten, erfahren Sie hier im Small- & Midcap Report.

Mit Qualität "Made in Germany" punktet Gildemeister, das sagt Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club. Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister hat im ersten Quartal sein EBIT fast verdoppelt auf 18,8 Millionen Euro. Der Umsatz wächst um fast 20 Prozent auf 451,8 Millionen Euro. "Der Bereich Service und Wartung hat bei Gildemeister enorm angezogen", so Steyer. Der positive Trend sollte bei Gildemeister anhalten, sofern die Weltkonjunktur sich nicht eintrübt. Wenn die Märkte in Asien, Osteuropa, Amerika, die wichtig für Gildemeister sind, weiterhin stark sind, "dann sind weitere zuwächse möglich", sagt der Experte.

Ganz anders sieht es bei Hochtief aus: Im Auftaktquartal 2012 bleibt Deutschlands größter Baukonzern in den roten Zahlen. "Der Hauptgrund ist die australische Tochter Leighton", sagt Steyer. "Man hat dort zwei Großprojekte, die massiv Probleme verursachen." Vor allem die ausufernden Kosten belasten laut Steyer, ebenso würden Teilprojekte nicht im Zeitplan umgesetzt. Bis Jahresende soll diese "Neverending Story" beendet sein. Allerdings hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessert: Hochtief setzt im ersten Quartal 2012 13,2 Prozent mehr um und erlöst 5,58 Millionen Euro. Der Verlust kann reduziert werden von 444,8 auf 90,9 Millionen Euro.

Die GEA Group hat im ersten Quartal ebenfalls den Umsatz kräftig gesteigert und mehr Aufträge bekommen. Der Maschinenbau-Konzern erlöst 1,26 Milliarden Euro, das sind 21,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Allerdings bricht das Konzernergebnis um fast 70 Prozent ein auf 12,7 Millionen Euro. Einmaleffekte sind laut Steyer daran schuld. Das betreffe in erster Linie die Sparte Food Solutions, die "die Baustelle" des Konzerns sei. Das Segment mache nach wie vor Verlust, "rund neun Millionen Euro", so der Experte.

Was für GEA Group 2012 noch möglich ist, warum für Gildemeister die Kooperation mit dem japanischen Unternehmen Mori Seiki "ein Türöffner" ist, mit welchen Großprojekten Hochtief in Australien zu kämpfen hat und warum die Aktien aller Unternehmen sich nicht für einen Neueinstieg aufdrängen, sehen Sie hier in der Sendung Small- & Midcap Report.

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Aktie: DMG MORI SEIKI, Hochtief, GEA Group, TecDAX, MDAX, SDAX,
Redaktion: Markus Gentner

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