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Sebastian Steyer: "Per se ist IVG pleite."

21.08.2013 13:59

IVG Immobilien hat Antrag gestellt auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens. Ziel ist die zügige nachhaltige Sanierung der IVG in Eigenverwaltung. Der Antrag wurde unausweichlich, nachdem sich die Gläubigervertreter auch nach mehreren Verhandlungsrunden nicht auf ein gemeinsames, umfassendes Sanierungskonzept verständigen hatten. Damit ist das Ziel verfehlt, die IVG wieder auf gesunde Füße zu stellen. Die positive Fortbestehensprognose der Gesellschaft ist entfallen. Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club ist skeptisch, dass IVG in nächster Zeit wieder schwarze Zahlen schreiben kann. „Ich denke, da sind wir im Moment weit entfernt davon.“

„Im Endeffekt ist es ja so, dass der Vorstand die Gespräche mit den Gläubigern weiter vorantreiben muss, auch unter diesem Schutzschirmverfahren. Man will ja an dem Sanierungskonzept festhalten und der Dreh- und Angelpunkt ist, dass man die Gläubiger überzeugt bekommt von dem neuen Konzept“, fasst Steyer zusammen.
Er bewertet die IVG-Aktie als hochspekulatives Papier, bei dem Ausschläge nach oben sowie nach unten erwartet werden können. Aber: „Per se ist IVG pleite.“
Die Zahlen von Sixt sind hingegen wie erwartet ausgefallen. Allerdings hatten die Marktteilnehmer wohl mehr erwartet. Wie Steyer die Zahlen bewertet und wo er das Kursziel ausmacht, erfahren Sie im Interview.

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Aktie: IVG Immobilien, Sixt,
Redaktion: Antje Cznottka

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