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Schuldenkrise: "Vermögensabgabe kommt"

02.10.2014 11:19

Trotz expansiver Geldpolitik und Sparen gelingt es nicht, die Wirtschaft auf Kurs zu bringen. In diesem Umfeld werden die Thesen des französischen Ökonoms Thomas Piketty als Lösung gefeiert. Was ist dran?

Dr. Daniel Stelter, Gründer des Strategieforums "Beyond the Obvious" hat sich intensiv mit den Thesen Pikettys in seinem neuen Buch: "Die Schulden im 21. Jahrhunderts" auseinandergesetzt. Kurz: Piketty sieht einen Trend zu wachsender Vermögenskonzentration und fordert radikale Besteuerung, um diesem entgegen zu wirken. "Die Daten sind zwar fleißig zusammengetragen, aber Piketty vernachlässigt die Rolle der Verschuldung", lautet die Hauptkritik von Stelter. Die Thesen des Franzosen nähre fälschlicherweise die Tendenz in der Politik, mit allein mit höheren Steuern zu agieren, ohne die Verschuldung anzugehen. Sie aber sei das wahre Problem. Von all den Lösungsvorschlägen – Inflation, Schuldenschnitt, Vermögensabgabe – sieht Stelter eine einmalige Vermögensabgabe als die wahrscheinlichste Maßnahme an – und trifft sich dabei mit den Vorschlägen von Piketty. Seit Fazit darum: "Die Vermögensabgabe kommt."

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Aktie: DAX, S&P 500,
Redaktion: Bernhard Jünemann

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