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Sandra Navidi: "US-Winterwetter drückt die Wirtschaft"

14.02.2014 17:35

In weiten Teilen der USA lassen die eisigen Wintertemperaturen nicht nach. Schnee, Frost und beißende Kälte hinterlassen auch ihre Spuren bei der US-Konjunktur: "Es wird sich sicherlich mit einigen Prozentpunkten beim BIP bemerkbar machen", so die Geschäftsführerin von BeyondGlobal. "Bei dem Wetter bleiben die Leute zu Hause und gehen nicht einkaufen."

Wenn amerikanische Anleger nicht gerade auf das Thermometer blicken, achten sie auf die kürzlich ernannte neue Chefin der US-Notenbank. Viel wird spekuliert über den Kurs, den Janet Yellen einschlagen wird: "Als Vize-Chefin der Fed war sie bereits aktiv an der Politik beteiligt. Der Kurs wird sich in etwa weiter so fortsetzen", so Navidi. Yellen werde ihre eigene Handschrift zeigen müssen. "Sie wird sicherlich ein paar Eigenheiten entwickeln im Hinblick auf die Kommunikation." Unternehmen und Anleger werden für ihre Offenheit dankbar sein, wobei "das, was die Fed sagt, und das, was der Markt versteht, nicht immer das gleiche ist." Oberstes Ziel wird es bleiben Arbeitslosigkeit zu verringern und die Erholung der Wirtschaft zu fördern. "Yellens Steckenpferd ist der Arbeitsmarkt. Die Langzeitarbeitslosigkeit liegt vor allen Dingen an zyklischen und strukturellen Problemen auf dem Arbeitsmarkt. Die Politik kommt ja nicht vom Fleck. Die macht nicht viel. Das Schuldenoberlimit ist schon mal ein Risikofaktor, der etwas abgemildert wurde. Trotzdem bleibt die Fed eines der Hauptorgane, das die Wirtschaft stimuliert." Mit Yellen übernimmt eine Frau zum ersten Mal den Chefposten der Fed. "Es ist sicherlich nicht repräsentativ, insbesondere in der Finanzbranche. Die Frauen, die an der Wall Street eine CEO-Position innehaben, können Sie an einer Hand abzählen."

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Redaktion: Manuel Koch

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