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Sandra Navidi über strengere Bankenregeln in den USA

21.02.2014 18:33

Sowohl inländische als auch ausländische Banken müssen sich in den USA zukünftig schärferen Regeln unterziehen, um gegen Finanzkrisen gewappnet zu sein. Strengere Kontrollen und höhere Kapitalreserven sind, laut Sandra Navidi, Geschäftsführerin von BeyondGlobal, "ein guter Sicherheitsmechanismus. Risiken werden vom Steuerzahler auf die Aktionäre umgelegt. Wichtig ist hierbei der Schutz des Steuerzahlers und des Finanzsystems."

"Banken halten immer noch zu viel Fremdkapital. Das vergrößert das Risiko stark", so die Juristin. "Als Banken noch Partnerschaften waren, haben sie zwischen 40 und 50 Prozent Eigenkapital gehalten. Jetzt sind es unter zehn Prozent. Studien belegen, dass es sich nicht negativ auf die Wirtschaft auswirkt, wenn mehr Kapital gehalten wird. Denn wir haben auch in der Krise gesehen: Die Banken, die mehr Eigenkapital gehalten haben, haben mehr Kredite vergeben und waren diejenigen, denen es besser ging." Vor allem ausländische Banken äußern lautstark Kritik. Die neuen Regelungen würden die Kosten für Finanzleistungen in den USA erhöhen, Investitionsspielräume mindern und den internationalen Kapitalfluss verringern. Navidi hält das Geschrei jedoch für übertrieben: "Es ist ein großer regulatorischer Aufwand. Es geht aber wirklich nicht darum einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Europa zu erzielen. Hier in den USA werden die Banken auf einem ähnlichen Niveau sein." Mit der jüngsten Finanzkrise noch vor Augen werden dringende Vorsichtsmaßnahmen endlich umgesetzt. Bis ein solches Verständnis in Europa ankommt, wird noch einige Zeit vergehen: "Die Banken wehren sich natürlich dagegen. Aber ich denke, das wird auch mehr und mehr in Europa kommen. Es gibt viele Widerstände verschiedener Art, aber letztendlich wird es auch in diese Richtung gehen." Mehr über das Thema "Bankenregulierung" erfahren Sie bei "Inside Wall Street" mit Manuel Koch.

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Aktie: Bank of America, Goldman, JP Morgan Chase,
Redaktion: Manuel Koch

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