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Robo-Advisor-Test: „ETFs sind der Standard“

10.05.2018 09:38

Das Angebot an digitaler Vermögensverwaltung wächst. Banken und Sparkassen versuchen diesem Trend mit Kooperationen und eigenen Angeboten zu folgen.

„Das Wachstum für die Robo-Advisor nimmt zu“, stellt Markus Jordan, Chefredakteur des Informationsdienstes „Extra-Magazin“ fest, „das Anlagevolumen hat jetzt in Deutschland rund 1,7 Milliarden Euro erreicht.“ Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank unter dem Namen ComStage leitet, erklärt, warum dazu vor allem ETFs genutzt werden: „Sie sind einfach kostengünstig und sehr transparent.“ In der Tat, so hat Jordon im jüngsten Robo-Advisor-Test seines Magazins festgestellt, bewegen sich die Gebühren für die digitale Vermögensverwaltung im Durchschnitt um die 0,75 Prozent pro Jahr und sind damit deutlich günstiger als die herkömmliche Vermögensverwaltung, die zudem meist deutlich höhere Mindestanlagesummen verlangt. „Man muss zwischen einfachen Robo-Angeboten und Strategievarianten unterscheiden, die aktives Risikomanagement betreiben“, gibt Jordan zu bedenken, „was besser ist, lässt sich wegen der jungen Historie der Marktzyklen nicht abschließend sagen.“ 23 Angebote hat das Extra-Magazin unter die Lupe genommen, sieben davon wurden mit sehr gut bewertet. „Prüfen Sie genau, was zu Ihnen passt“, rät Markus Jordan den Anlegern und sieht weiter kräftiges Wachstum der Branche.

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Aktie: DAX,
Redaktion: Bernhard Jünemann

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