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QE der EZB ist "monetäre Überdosis"

10.03.2015 17:16

Die EZB startet ihr umfangreiches Anleihen-Kaufprogramm. Ist es eine neue Ära in der Eurozone? Der Beginn einer breiten konjunkturellen Erholung? Oder für Euro und Inflation ein moderner Goethescher Zauberlehrling: „und mit Geistesstärke tu ich Wunder auch“? Und was machen nun die Anleger?

"Das Ansinnen der Europäischen Zentralbank (EZB), Euro-Anleihen auch dann noch aufkaufen zu wollen, wenn ihre Verzinsung dem (aktuellen) Einlagenzins von –0,2 Prozent entspricht, könnte die (meisten) Euro-Anleiherenditen über alle Laufzeiten auf oder sogar unter die Nullzinslinie zwingen.", sagt Thorsten Polleit von Degussa Goldhandel. Kapitalfehllenkungen und Spekulationsblasen auf den Vermögensmärkten, die bereits auflaufen, würden dadurch noch weiter verstärkt. Wenn das Anleihe-Aufkaufprogramm („QE“) unbeirrt in die Praxis umgesetzt werde, werde das zu einer „monetären Überdosis“ führen, die die künftige Inflation im Euroraum stärker in die Höhe treiben wird, als es die EZB-Politiker in Aussicht stellen. Details und wie sich der Anleger wappnen kann, sehen Sie hier.

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Redaktion: Antje Erhard

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