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Pfleiderer: Machtkampf zwischen Management und Hedge-Fonds

07.03.2011 14:56

Am Freitag wurde bekannt, dass Pfleiderer in Kürze aus dem SDAX absteigt. Und schon wieder gibt es neuen Ärger bei dem Holzverarbeiter. Hedge-Fonds sollen sich gegen den Rettungsplan des Managements stellen. Wie es bei Pfleiderer aussieht und wie es weiter gehen könnte, weiß Markus Bußler vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR.

Pfleiderer steckt in einer schweren Krise und arbeitet fieberhaft an einem Sanierungsplan. Hedge-Fonds sollen in den letzten Monaten einen Großteil der Kredite aufgekauft haben und wollen jetzt angeblich einen eigenen Rettungsplan austüfteln, der vor allem einen schnelleren Schuldenabbau vorsieht. Die Aktie reagiert darauf mit einem deutlichen Plus. "Es überrascht, dass die Aktie heute steigt. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass Pfleiderer im Deutschlandgeschäft wieder schwarze Zahlen schreibt. Auch die Meldung über den Plan der Hedge-Fonds hat zu dem Plus beigetragen. Ich nehme an, dass man jetzt teilweise auf eine aktionärs-freundlichere Lösung spekuliert", sagt Markus Bußler. Die Fonds sollen rund 200 Millionen Euro an Krediten von Banken übernommen haben. Angesichts eines Schuldenbergs von rund einer Milliarde Euro hat man damit schon ein gehöriges Mitspracherecht. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Vermutlich kann Pfleiderer gerettet werden. Aber niemand kann derzeit sagen, wie der Konzern danach aussehen wird. Mit Sicherheit wird er kleiner sein und nicht mehr die heutige Umsatzdimension haben", so der Experte weiter.

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Aktie: Pfleiderer,
Redaktion: Sandra Heinze

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