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Peter Knowles: "Fokus der Fed liegt auf der Inflation"

24.02.2014 12:46

In der vergangenen Woche stand vor allem mal wieder die US-Notenbank Fed im Fokus. Peter Knowles von Morgan Stanley erklärt, welche Implikationen es für den Markt gibt: "Janet Yellen hat ausdrücklich angekündigt, besonders auf das Inflationsziel von zwei Prozent zu achten, weniger auf die angestrebte Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent. Sie sagt, es bleibt noch einiges für den Arbeitsmarkt zu tun. Aber wir glauben, dass diese 6,5 Prozent relativ bald erreicht werden."

Zusätzlich zu den arbeitsmarktpolitischen Zielen blickte die Fed erneut auf die "Forward Guidance": "Was diese angeht ist wieder die Einstellung der Fed zur Inflation im Fokus. Dabei könnten gewisse politische Strategien ins Spiel kommen, etwa Obamas Agenda zum Mittelstand", so Knowles, der eine Weiterführung der Drosselung erwartet. "Die Drosselung wird fortgesetzt werden, ob es im Monat fünf Milliarden, zahn Milliarden oder auch mal gar nichts ist. Im Großen und Ganzen interessiert uns das Gesamtziel." In der kommenden Woche stehen diverse Häusermarktdaten an. "Zuletzt war die Situation am Häusermarkt eher eine bunte Mischung. Die letzten zwei Jahre gab es eine starke Erholung der Häuserpreise. Darauf wollen wir uns fokussieren. Die jüngsten Zahlen suggerieren, dass der Anstieg der Häuserpreise stockt. Wir glauben, das liegt an dem Zinsanstieg letzten Frühling und der Abnahme der Hypothekenanträge. Diese Problempunkte merken wir gerade. Allerdings glauben wir an zukünftiges Wachstum. Wichtig hierbei sind Aktien aus dem Hausbau." Für Anleger hat Knowles gute Aussichten: "Einiges an Geld wartet auf der Seite. Wenn die Fed anfängt mit den Zinsraten zu experimentieren, könnte dieses Geld in den Markt wandern und Marktwachstum bewirken." Mehr Details verrät Knowles bei "Inside Wall Street" im Gespräch mit US-Chefkorrespondent Manuel Koch.

Das original englische Interview finden Sie hier.

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Redaktion: Manuel Koch

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