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Mojmir Hlinka: DAX - Ende des Jahres deutlich höher

08.08.2014 17:47

Die wichtige Marke von 9.000 Punkten ist gebrochen. Was sich in den vergangenen Tagen angedeutet hatte, ist nun am Freitag eingetreten: Der deutsche Leitindex startete bei 8.926 Zählern in den Handel. Anleger fürchten sich vor den Folgen der Ukraine-Krise und den Kämpfen im Irak. Experte Hlinka glaubt die Korrektur wird erst dann beendet sein, wenn die Ukraine-Krise nachlässt.

"Das bedeutet im Klartext, man muss Putin eine Möglichkeit geben aus der Sache herauszukommen ohne sein Gesicht zu verlieren. An dieser Stelle hat der Westen schon viel versäumt", erklärt Hlinka. Laut ihm bestehe allerdings kein Grund zur Panik. "Der Markt ist gerade in einem übertriebenen Korrekturmodus". Anlegern, die Panik hätten oder sich große Sorgen machten, rät er, das Portfolio abzusichern und beispielsweise mit Mini Futures Short zu gehen. Somit würden sich Marktteilnehmer eine gewisse Bedenkzeit erkaufen. "Panik ist zu diesem Zeitpunkt die denkbar schlechteste Strategie". Auch wenn man sich zur Zeit in einem Korrekturmodus befindet, rechnet Hlinka damit, dass der DAX Ende des Jahres oder spätestens in den kommenden ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen wird als jetzt. Angesichts der eher unfreundlichen Ausblicke am Aktienmarkt stehen Anlegern wieder andere Türen und Optionen offen. "Im Rentensektor gibt es mittlerweile gute Opportunitäten. Hier könnte wieder eine Rendite von vier Prozent oder auch darüber erzielt werden", meint der Experte. Auch russische Anleihen aus erster Hand - Gazprom und Sberbank - wären gute Optionen. Aber nach wie vor gilt für ihn: "Es gibt keine Alternativen zu Aktien".

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Aktie: DAX,
Redaktion: Tamara Bauer

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