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Marktexperte Topuzovic: "DAX weiter ganz vorne in Anlegergunst"

12.03.2012 18:28

Auch wenn der Wochenauftakt eher impulslos ablief - "der DAX bleibt in der Anlegergunst ganz vorne", das ist die Meinung von Sanjin Topuzovic von der Baader Bank. Er blickt für uns auf die Geschehnisse in Griechenland und die Daten aus China.

Eine Gewinnserie von vier Tagen konnte der deutsche Aktienmarkt zum Wochenstart komplettieren. Ohne das große Drama Griechenland befinden sich die Aktienmärkte momentan auf Themensuche. Mit dem Schuldenschnitt für die Hellenen am Freitag ist das Thema nun zunächst aus den Schlagzeilen. Die Wirtschaftsdaten könnten nun wieder eine stärkere Rolle spielen. Aus Asien gab es am Morgen negative Nachrichten. Überraschend schwache Wachstumszahlen aus China versetzten dem Risiko-Appetit der Investoren kurzfristig einen kleinen Dämpfer. Der DAX schloss mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent bzw 21 Punkte bei 6.901,35. Den 19 Gewinnern standen dabei 11 Verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden in DAX-Titeln auf Xetra rund 126,1 Millionen Aktien im Wert von rund 2,43 Milliarden Euro. Chinas Handelsbilanz ist im Februar auf ein Soll von 31,5 Milliarden Dollar eingebrochen. Laut Metzler Bank ist das die negativste Bilanz seit mehr als 20 Jahren. Allerdings springe die US-Wirtschaft für die langsamer laufende chinesische Konjunktur-Lokomotive in die Bresche: ;Zur Erinnerung: Seit Oktober summiert sich der Stellenzuwachs (in den USA) mittlerweile auf eine Million;, merkt Metzler an. Die Euro-Länder wollen nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble das zweite Hilfspaket für Griechenland noch in dieser Woche endgültig freigeben. Es seien noch die ;letzten formellen Voraussetzungen; zu erfüllen, sagte Schäuble beim Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel. Es gebe aber ;keine Zweifel mehr;, im ;Laufe der Woche wird das zweite Programm für Griechenland unterzeichnet werden;, fügte der Finanzminister hinzu. Die Euro-Gruppe will sich bei ihrem Treffen mit dem Schuldenschnitt für Griechenland befassen.

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Aktie: DAX, DAX,
Redaktion: Christoph Damm

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