MDAX
22.570,00
+0,34 %
DAX (RT)
11.576,50
+0,19 %
Euro Stoxx 50
3.288,00
-0,05 %
TecDAX
1.837,00
±0,00 %
DowJones
19.818,00
-0,01 %
Nasdaq 100
5.051,50
+0,13 %
S&P 500
2.269,25
+0,07 %
Nikkei 225
18.850,00
+0,53 %
Silber
17,29
+0,93 %
Gold
1.215,44
+0,08 %
Heating Oil
1,62
-2,82 %
Deutsche Bank Realtime Indikationen
Anzeige

Markt: "Keine Bank-Aktien - Schuldenkrise wird über Jahre Klotz am Bein sein"

09.03.2012 10:38

Griechenland kann erst einmal durchatmen. Der Schuldenschnitt ist gelungen. Dies spiegelt sich auch beim DAX wieder, der schon am gestrigen Donnerstag getrieben von positiven Nachrichten zulegen konnte. Ob der DAX sich nun auf einem Höhenflug befindet und wie die aktuelle Marktlage einzuschätzen ist, das besprechen wir mit Sebastian Steyer vom Radebeuler Actienclub.

Weiterhin ist Griechenland das wirtschaftliche Top-Thema in Europa. Nun könnte aber ein bisschen Ruhe einkehren, da eine Staatspleite abgewendet werden konnte. Doch großen Optimismus für den DAX sieht Sebastian Steyer nicht: "Die Entscheidung ist eine kurzfristige Beruhigungspille, doch jetzt wird wieder vermehrt auf die Wirtschaftsdaten der einzelnen Unternehmen geschaut." Auch dass andere verschuldete EU-Länder nun darauf hoffen, ebenfalls so unterstützt zu werden wie Griechenland, sei aus seiner Sicht nicht positiv zu werten.

Beim Blick auf die Bankenbranche warnt er vor zuviel Optimismus. Die Banken haben sich kräftig am EZB-Dreijahrestender bedient und haben ihr Geld teilweise in den Markt fließen lassen, daher auch der kurze Aufschwung an den Märkten. Investieren in Bank-Aktien würde er aber nicht: "Die Banken werden die Schuldenkrise über Monate und Jahre als Klotz am Bein haben".

Als interessant erachtet Steyer momenten den Ölsektor, da hier weiterhin hohe Preise zu erwarten sind. Generell empfiehlt er dem Anleger ein Invest in Unternehmen mit soliden Bilanzen: "Die Konzerne sollten eine geringe Verschuldung haben und eine hohe Eigenkapitalquote." Dennoch gebe es bei jedem Invest ein Riskio, da es jederzeit am Markt nach unten gehen könne: "Wer neu einstiegen möchte - dann mit Stoppkursen. Wer schon investiert ist: Nicht gierig werden, auch mal Gewinn mitnehmen."

Eine weitere aktuelle Marktanalyse finden Sie auch bei den Kollegen von "DER AKTIONÄR": http://www.deraktionaer.de/marktberichte/dax-dank-griechenland-und-asien-fester-erwartet--ausserdem-allianz--hochtief--infineon--linde--q-cells-im-fokus-17847899.htm

Anzeige

Aktie: Deutsche Bank, Commerzbank, DAX,
Redaktion: Torsten Hanft

Weitere Videos

Abspielen

18.01.

Alles wunderbar bei Fresenius

Außerdem spricht Schlegel im Gespräch mit Moderatorin Cornelia Eidloth über Merck, Morphosys und Evotec. Die komplette Sendung finden Sie HIER. mehr »

Abspielen

18.01.

Merck-Aktie interessant für konservativen Anleger

Außerdem spricht Schlegel im Gespräch mit Moderatorin Cornelia Eidloth über Fresenius, Morphosys und Evotec. Die komplette Sendung finden Sie HIER. mehr »

Abspielen

18.01.

Pfund-Erholung nach Brexit-Rede - kurzzeitig aber immerhin

Keine EU-Mitgliedschaft, keine Zollunion, kein Teil des EU-Binnenmarktes sein - mit bestmöglichem Zugang zum EU-Binnenmarkt. So stelle sich Theresa May die Zukunft Großbritanniens ohne die EU vor, mehr »