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Gewinnen mit ETFs: "Honorarberater brauchen Durchbruch"

20.07.2011 16:36

Große Hoffnungen setzt die ETF-Branche auf die Honorarberatung, um Indexfonds bei Privatanlegern beliebter zu machen. Doch die Kritik wächst. Honorarberater tun sich schwer.

Dieter Rauch, Geschäftsführer der Serviceplattform „Verbund Deutscher Honorarberater“ und Vorstand des Berufsverbandes deutscher Honorarberater verwundert das nicht: „Nur 16 Prozent der Bevölkerung wissen, was Honorarberatung ist, die Honorarberater brauchen den Durchbruch“. Andreas Kotula, ETF-Koordinator Europa bei Lyxor Asset Management, erklärt, um der Verkauf am Bankschalter praktisch nicht stattfindet: „An ETFs gibt es keine Provisionen zu verdienen, da tun sich die Bankberater schwer“. Rein theoretisch sind die Honorarberater im Vorteil, wie Rauch erläutert: „Honorarberater haben keinen Interessenkonflikt, sie können dem Kunden das kostengünstigste Produkt verkaufen und nicht, was besonders viele Provisionen bringt.“ Aber offenbar sind viele Kunden nicht bereit, Honorar für Beratung zu zahlen, selbst wenn sie unmerklich über Provisionen am Ende mehrbezahlen. Für Rauch ist klar: „Wir brauche eine gesetzliche Regelung, eine Gebührenordnung und Standards, was eine Honorarberatung ist.“ Seine Hoffnung richtet sich ganz auf die Bemühungen der Politik in Berlin.

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Redaktion: Bernhard Jünemann

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