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EZB-Kritiker Polleit: "Regulierung verschlimmert die Krise"

20.08.2013 13:31

Nach der Finanzkrise schwappt einen Flut von Regulierungen und Staatsinterventionen über die Wirtschaft – mit möglicherweise fatalen Folgen"

"Staatsinterventionen verhindern die Krise nicht", sagt Prof. Thorsten Polleit, "im Gegenteil sie sind zum großen Teil ihre Ursache." Das habe schon Ludwig von Mises in den zwanziger Jahren erkannt. Polleit, Anhänger der Österreichischen Schule, der der außer von Mises auch Prof. August von Hayek zählt, hat das Vorwort zu einer Neuauflage eines Werks von Mises geschrieben: "Kritik des Staatsinterventionismus". Darin legt von Mises da, wie Staatsinterventionismus die Marktwirtschaft untergräbt und letztlich in den Sozialismus führen kann. "Das Buch ist heute aktueller denn je", betont Prof. Polleit, "Die Regulierung verschlimmert die Krise, denken Sie nur an die Notenbankpolitik." Sie habe durch ihre Geldpolitik und übermäßigen Kredit die Krise herbeigeführt und versuche diese durch noch mehr Interventionen zu lösen. Dies könne auf Dauer nicht gut gehen, wie von Mieses 1929 bereits bezeigt habe. "Weniger Staat ist jetzt nötiger denn je, auch wenn die Politik es noch nicht begreifen will", fordert Polleit.

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Aktie: DAX,
Redaktion: Bernhard Jünemann

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