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Experte Steyer: "Paradiesische Zustände für Trader"

21.03.2014 17:51

Vielen erscheint Trading als guter Weg, um schnelles Geld zu verdienen, allerdings sind die Möglichkeiten so zahlreich wie die Risiken. Wie Anleger mit Aktien, Devisen oder CFD's Geld verdienen können und wie man dabei die Risiken ausmerzt, besprechen wir mit Sebastian Steyer, Trader und Finanzcoach, im Interview.

Auf die Frage, welche Asset-Klassen sich besonders für das Traden eignen und wie sich die Risiken jeweils unterscheiden, entgegnet Sebastian Steyer, dass in der Gegenwart paradiesische Zustände für Trader vorherrschen, weil man alle Asset-Klassen relativ einfach handeln könne. "Alles ist möglich. Bei der Aktie kann man zum Beispiel direkt investieren oder sich über CFD's annähern, dann ist man im gehebelten Bereich. Wichtig ist, dass man gut über die Asset-Klassen und die einzelnen Instrumente Bescheid weiß. Die sogenannte Königsklasse im Trading, Futures oder CFD's, müssen nicht riskanter sein als die klassische Aktie, wenn ich mich dem Thema richtig nähere und auch das nötige Wissen habe", erläutert Steyer.

Einsteigern empfiehlt er den Griff zur Aktie. Dabei solle man sich auf liquide Aktien und nicht auf Penny Stocks konzentrieren. "Danach kann man sich relativ schnell dem Handel mit Hebeln widmen und danach den CFD's. Man sollte erst einmal Erfahrung sammeln und nicht so schnell auf Hebelprodukte setzen", sagt Steyer. Doch wie lange braucht man eigentlich, um richtig gut im traden zu werden? Steyer beantwortet diese Frage mit der Theorie, dass ein Mensch für alle Dinge, die er gut beherrschen möchte, einen Zeithorizont von 10.000 Stunden einplanen muss. Falls man eines Tages sogar hauptberuflich tradet, gehöre man schon zu den besseren Tradern, wenn man aus dem eigenen Kapital zehn Prozent mehr pro Jahr macht.

Welche Trading-Strategien es gibt und wie man den richtigen Zeithorizont für sich findet, erfahren Sie im Video!

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Aktie: DAX,
Redaktion: Fabian Haas

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