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Commerzbank: "Probleme machen die versteckten Risiken in der Bilanz"

16.08.2013 15:13

Die Bilanzsaison im DAX hat in dieser Woche ihr Ende gefunden. Im Interview schildert Marc Wilhelms, PP Brokerage, seine Eindrücke zu den Berichten. Danach beschäftigt er sich mit der Commerzbank, die zuletzt positiv überrascht hat. Zu den weiteren Werten gehören ThyssenKrupp und K+S.

Wilhelms zur Berichtssaison: "Zufrieden kann man nicht sein. Insgesamt haben wir einen Gewinnrückgang von vier Prozent bei den DAX-Unternehmen gegenüber dem Vorjahresquartal gesehen. Das ist enttäuschender als angenommen." Dennoch konnte die Commerzbank mit ihren Zahlen positiv überraschen. Am Tag der Veröffentlichung machte die Aktie einen zweistelligen Sprung. Wilhelms hierzu: "Was man bei der Commerzbank in den Zahlen konstatieren kann ist, dass das klassische Bankgeschäft jetzt anscheinend ausreichend konsolidiert ist und man hier wieder profitabel arbeiten kann. Das ist ein Pluspunkt für die Aktie. Das große Risiko bei der Commerzbank ist einfach das, was in der Bilanz noch an versteckten Risiken liegt."

Blickt man auf die Stahlbranche, dann fällt in diesem Zusammenhang schnell der Begriff Krise. Laut Wilhelms bräuchte die Stahlbranche einen signifikanten Aufschwung. Im Moment sehe man nur ein zart wachsendes Pflänzchen. Solange das nicht der Fall sei, habe man weiterhin große Überkapazitäten, insbesondere im chinesischen Markt. Wenn man aber auf eine Erholung der Konjunktur spekuliere, dann sei die Aktie von Thyssen ein Papier, das diese Erholung mit einem hohen Hebel mitmachen würde.

Was der Experte zur Aktie von K+S sagt, hören Sie im Video!

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Aktie: DAX,
Redaktion: Fabian Haas

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