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China: „Ignorieren wäre ein Fehler“

14.11.2016 16:11

China war lange Zeit der Motor für die Weltwirtschaft, schwächelt aber inzwischen. Außerdem wird die Wirtschaft umgebaut – weg von Exporten, hin zu inländischem Konsum. Was bedeutet dies für die ETF-Anleger?

„China kann man nicht ignorieren“, sagt Laura Lui, Laura Lui, Head of Index and Quantitative Investment of ICBC Credit Suisse Asset Management (International), „dazu ist der Aktienmarkt inzwischen einfach zu groß und umsatzstark.“ Zusammen mit dem ETF-Anbieter Wisdom Tree hat man den ICBCCS WisdomTree S&P China 500 an der deutschen Börse einführt, der alle Aktienklassen umfassen, seien sie in China, Hongkong oder an der US-Börse gehandelt. Die Wirtschaftsabschwächung mach Nizam Hamid, ETF-Stratege von Wisdom Tree Europa keine Sorgen: „Das Wachstum ist mit 6,5 Prozent stabil, wenn auch nicht mehr so hoch wie vor ein paar Jahren. Dafür aber nimmt das Pro-Kopf-Einkommen weiter kräftig zu. Das eröffnet weitere Anlagemöglichkeiten.“ Der Umbau der Wirtschaft hin zu inländischem Konsum kommt offenbar weiter voran: „Trugen die Konsumausgaben 2013 knapp 50 Prozent zum BIP-Wachstum bei, so sind es jetzt schon mehr als 66 Prozent“. Für Anleger ergeben sich inzwischen viele Möglichkeiten mit ETFs daran teilzuhaben. Wer sich auskennt kann auch Branchenindizes wählen und so auf spezielle Trends setzen.

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Redaktion: Bernhard Jünemann

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