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Bußlers Goldgrube: „Hier braut sich etwas zusammen“

08.12.2014 16:13

Der Goldpreis ist am Freitag nach einem starken Arbeitsmarktbericht unter Druck geraten. Der Markt geht jetzt davon aus, dass die Zinserhöhung früher als gedacht kommen könnte. „Davon gehe ich allerdings nicht aus“, sagt Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin DER AKTIONÄR. Seiner Ansicht nach dürfte der starke Dollar sogar eher gegen eine baldige Zinserhöhung sprechen.

Zudem seien Anschlussverkäufe bei Gold bislang ausgeblieben. Interessant sei, dass immer mehr Länder überlegen, ihren Goldschatz nach Hause zurückzuholen. „Jetzt gibt es auch in Belgien solche Bestrebungen“, sagt Bußler. Die Frage sei: Weshalb? Natürlich kann es verschiedene Überlegungen geben: Entweder die Länder denken über Goldleihe nach oder misstrauen den Beständen in Amerika oder aber es ist ein Misstrauen gegen das Fiat-Geldsystem. „Hier braut sich etwas zusammen“, sagt Bußler. Und darauf sollten Anleger achten.

Zahlreiche Zuschauerfragen seien eingegangen zum Thema: Wie wirkt sich der niedrige Ölpreis auf die Goldproduzenten aus? „Das ist schwer pauschal zu beantworten“, sagt Bußler. Grundsätzlich dürften rund ein Viertel der Kosten eines Goldproduzenten auf Energiekosten entfallen. Vereinzelt könnte der Anteil sogar noch höher liegen. Mit anderen Worten: Die gesunkenen Ölpreise könnten die Unternehmen auf der Kostenseite durchaus im Bereich von acht Prozent entlasten. Die Frage sei natürlich, ob die Kostensenkungen tatsächlich voll durchschlagen.

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Aktie: Gold,
Redaktion: Tamara Bauer

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