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Börsenpsychologie: "Langfristig Zeit für Schnäppchenjäger"

29.09.2011 17:37

"Jeder Investor agiert nach eigener Überzeugung. Doch zwischen objektiver und subjektiver Betrachtung klaffen Welten. Jeder Anleger neigt dazu, kleine Wahrscheinlichkeiten zu übertreiben und große Wahrscheinlichkeiten zu untertreiben", sagt Finanz- und Anlageexperte Mojmir Hlinka (AGFIF International AG). Mit ihm sprach das DAF auch über die kommende Entwicklung des DAX und das Anlegerverhalten im Panikmodus der Märkte.

Nach Kursverlusten im frühen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Vormittag wieder ins Plus gedreht. Als der DAX gegen 12.15 Uhr über das Hoch vom 16. September bei 5.656 Punkten stieg, löste dies laut Händlern Anschlusskäufe aus. In der Spitze stieg der Leitindex auf 5.700 Punkte, das ist der höchste Stand seit fast vier Wochen. Mit Spannung werde die Abstimmung im finnischen Parlament über den erweiterten Euro-Rettungsschirm im weiteren Verlauf des Tages erwartet. Am Donnerstag wird im deutschen Bundestag über das politisch heftig umstrittene Vorhaben abgestimmt.

"Man kann dieses mal nicht auf bewährte Muster zurück greifen. Diese Krise definiert sich durch Ihre Neuheit. Der Absturz erfolgte durch Angst und konjunkturelle Risiken. Die Panik muss aus den Märkten raus. Die Troika muss dazu wichtige Entscheidungen treffen", betont Hlinka gegenüber dem DAF.

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Aktie: DAB Bank, Deutsche Bank, Aareal Bank, Comdirect Bank, Deutsche Postbank, Hypo Real Estate Holding, Commerzbank, IKB Deutsche Industriebank, DAX,
Redaktion: Marco Pahl

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