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Bitcoins: "Selbst Ebay denkt schon über die Einführung nach"

07.11.2013 15:28

Im Jahr 2009 tauchte zum ersten Mal die virtuelle Währung Bitcoins als Zahlungsmittel im Internet auf. Mittlerweile nutzen die Verbraucher Bitcoins immer häufiger für ihre Transaktionen. Wie die weitere Zukunft dieser Währung aussehen könnte, bespricht DAF-Moderatorin Johanna Claar mit Marco Ripanti von Ekaabo Social Media im Interview.

Zur Einführung erklärt Marco Ripanti, welchen Nutzen der Verbraucher bei Bitcoins hat: "Zunächst sollte man vielleicht schon heute damit aufhören, die Bitcoins als Fremdkörper im Währungsuniversum zu sehen. Die Frage könnte genauso lauten, welchen Nutzen man von einem Euro oder einem Dollar hat. Es ist eine Währung, die vorhanden ist und immer mehr Einzug erhält. Vom Sparen bis hin zum Kaufen von Waren ist damit alles möglich." Laut Ripanti gibt es nichts, was der Bitcoin nicht könnte im Vergleich zum Euro. Er schildert ein praktisches Beispiel, mit dem sich besser verstehen lässt, wo die Vorzüge dieser Währung liegen: "Versuchen Sie doch einmal fünf Euro nach Afrika zu transferieren und achten Sie da auf die Gebühren. Da werden Sie sehen, dass die geringen Transaktionsgebühren ein großer Vorteil der Bitcoins sind."

Folgt man den Ausführungen von Ripanti, dann sieht man sich bei Bitcoins mit den gleichen Risiken konfrontiert, wie man sie von anderen Währungen kennt. Auch hier sei die Gefahr eines Einbruchs oder eines vollständigen Verlustes des eigenen Guthabens vorhanden. Vor ein paar Jahren habe man noch zig Millionen Bitcoins für eine Pizza bezahlen müssen, mittlerweile habe sich die Währung aber dem 200er Wert beim Euro angenähert. Muss man aufgrund dieses Erfolges nun mit weiteren virtuellen Währungen rechnen? Ripanti geht zumindest davon aus, dass sich alle nachfolgenden, virtuellen Währungen an den Bitcoins orientieren werden. Außerdem habe Facebook bereits versucht eine solche Währung zu etablieren, was aber erfolglos blieb.

In Kanada gibt es bereits einen ersten Geldautomaten mit Bitcoins, auch in einzelnen Geschäften kann man dort bereits mit dieser Währung zahlen. Zudem gibt es in Deutschland laut Ripanti schon vereinzelte Cafés in Berlin, wo dieses Zahlungsmittel akzeptiert wird. Außerdem konzentriere sich bereits ein bekanntes Unternehmen auf die Bitcoins: "Wenn man verfolgt, dass ein Riese wie Ebay mit dem Gedanken spielt, Bitcoins als Zahlungsmittel einzusetzen, dann weiß man von der zukünftigen Bedeutung dieser Währung." Es sei klar, dass eine Währung, die erst seit ein paar Jahren auf dem Markt ist, noch nicht die gleiche Akzeptanz hat wie eine Kreditkarte oder ein Euro. "Aber die immer weiter steigende Akzeptanz bei Online-Händlern macht diese Währung durchaus lukrativ und das auch in Zukunft", so das Fazit von Ripanti.

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Aktie: Allianz,
Redaktion: Fabian Haas

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