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Bitcoins: Konkurrenz für etablierte Währungen?

11.12.2013 17:25

Bitcoins haben in der letzten Zeit an Bekanntheit und Wert zugelegt. Doch reicht das aus, um den etablierten Währungen Konkurrenz zu machen? Oder droht hier eine Blasenbildung? Prof. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Degussa Goldhandel und der Währungsexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank diskutieren über die virtuelle Währung - und kommen dabei zu ganz unterschiedlichen Einschätzungen.

"Wenn ich auf die Entwicklung blicke, so zeigt sich ein Währungswettbewerb. Die schadhaften Papiergeldwährungen bekommen einen neuen Konkurrenten, eine virtuelle Währung. Das ist der Wettbewerb, der versucht, ein besseres Geld hervorzubringen. Wie der Wettbewerb ausgeht, ist ungewiss", so Prof. Thorsten Polleit. "Was wir erst mal sehen, ist, dass der Kurs an den Bitcoin-Börsen steigt", so Währungsexperte Lutz Karpowitz. Das Problem bei den Bitcoins liege aber noch darin, dass sie extremen Schwankungen unterlägen. "Im Laden könnte man nicht kalkulieren, weil man am Morgen das Doppelte an Wert bekommen würde, was man am Abend bekommt", ergänzt Karpowitz. Seiner Ansicht nach könnten die Bitcoins daher keine Transaktionswährung werden. "Das heisst: Bitcoins zerstören sich systemimmanent selbst."

Mehr Einschätzungen zur virtuellen Währung finden Sie im vollständigen Interview.

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Aktie: DAX,
Redaktion: Fabian Haas

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