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Banken-Rating: "Spreizung nimmt zu"

16.07.2013 13:50

Insgesamt sind die Bankaktien seit der Finanzkrise schlechte Performer verglichen mit dem Gesamtmarkt. Dem entsprechen mehr Regulierungen, Eigenkapitalanforderungen und miese Ratings.

"Die Ratings spreizen sich immer stärker auf", sagt Dr. Oliver Everling vom Everling Advisory Services, "deutsche oder britische Banken werden jetzt ganz individuell beurteilt." Bessere Ratings gebe es nur im Einzelfall, die meisten würden immer noch herabgestuft. Vor dem Hintergrund der Zypernkrise habe das Rating für jeden Kunden und jeden Anleger enorm an Bedeutung gewonnen. "Denn jetzt muss jeder Kunde sich gewiss sein, dass er im Fall einer Rettungsaktion für seine Bank zur Kasse gebeten wird", sagt der Rating-Experte. Außerdem schielten viele Anleger auf nachrangige Bankanleihen, weil die deutlich höhere Zinsen als Staatsanleihen bieten. "eshalb muss man sich über das Insolvenzrisiko immer klar sein", so Everling. Auch der Markt für Rating-Agenturen ist nach seinen Erkenntnissen deutlich in Bewegung geraten: " Die großen bekommen zunehmend Konkurrenz von kleinen, spezialisierte Institute, wie Scope aus Berlin, die ein eigenes Bankrating vorbereiten." Allerdings schätzt Everling die von Politikern gern propagierte Gründung einer eigenen europäischen Ratingagentur als Gegengewicht zu den Angelsachsen als wenig aussichtsreich ein.

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Redaktion: Bernhard Jünemann

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