MDAX
26.312,00
+0,25 %
DAX (RT)
13.068,50
+0,48 %
Euro Stoxx 50
3.625,50
+0,43 %
TecDAX
2.535,00
+0,68 %
DowJones
23.080,00
+0,25 %
Nasdaq 100
6.129,00
+0,12 %
S&P 500
2.563,50
+0,18 %
Nikkei 225
21.415,00
+0,21 %
Silber
16,95
-0,47 %
Gold
1.279,13
-0,47 %
Heating Oil
1,81
+0,39 %
Deutsche Bank Realtime Indikationen
Anzeige

Aixtron, Freenet, Gigaset - TecDAX-Chancen für spekulative Anleger

05.09.2012 16:40

Mit Nebenwerten können Anleger erhebliche Gewinne einfahren. In diesem "Small & Midcap Report" erklärt Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club, warum risikobereite Anleger mit Aixtron, Freenet und Gigaset Investitionen wagen können.

Der Spezialmaschinenhersteller Aixtron gilt schon seit Monaten als einer der interessantesten Konzerne im TecDAX, die LED-Technik gilt als eine der vielversprechendsten Technologien. Trotzdem läuft es bei Aixtron nicht so wie erhofft. Schuld sei ein Überangebot am LED-Markt kombiniert mit einer schwächeren Nachfrage insbesondere aus Asien, sagt Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club. "Viele Projekte in Asien, zum Beipiel die Straßenbeleuchtung komplett auf LED umzustellen, nun nicht so schnell machbar wie man das ursprünglich gedacht hat." Auf der IFA in Berlin wurden neue ultradünne Fernsehgeräte mit modernster LED-Technik vorgestellt.

Nach eigenen Angaben ist Freenet der größte netzunabhänige Telekommunikations-Anbieter im deutschen Markt. "Man hat rund 550 eigene Shops, ist bei über 5.500 Fachhändlern vertreten", sagt Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club. Freenet hatte im ersten Halbjahr zwar weniger umgesetzt, der Überschuss aber war um 75 Prozent auf 82 Millionen Euro gestiegen. Laut Steyer spielt das mobile Internet für dieses Ergebnis eine ganz entscheidende Rolle, insbesondere der neue Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution). "Über 95 Prozent der Erlöse stammen aus dem Bereich Mobilfunk", so der Experte.

Immer mehr Verbraucher nutzen Handys als Ersatz für das Festnetztelefon - das setzt dem Geschäft von Gigaset zu. Gigaset produziert schnurlose Festnetztelefone und dieser Bereich hat laut Sebastian Steyer vom Radebeuler Actien Club keine Zukunft mehr. Im zweiten Quartal waren der Umsatz und das EBIT von Gigaset zurückgegangen. Daran sei aber auch das Wachstumsprogramm "Gigaset 2015" des Unternehmens schuld. "Dort nimmt man ordentlich Geld in die Hand, um neue Produkte zu entwickeln", so der Experte weiter. Gigaset hat jetzt auf der IFA Festnetztelefone mit dem Google-Betriebssystem Android vorgestellt.

Anzeige

Aktie: Gigaset, Aixtron, Freenet,
Redaktion: Markus Gentner

Weitere Videos

Abspielen

18.10.

Hugo Boss - Verdacht auf Insiderhandel

Gegen wen richten sich die Vorwürfe des Insiderhandels? Was ist dran? Die Gewinnwarnung, die die Insideraktivitäten womöglich ausgelöst haben könnte, war Anfang 2016: Was hat sich seither mehr »

Abspielen

18.10.

Goldman Sachs - Mit Quartalszahlen geliefert, was die Börse schon längst vorwegnahm?

Solide Quartalsbilanzen der US-Banken. Wenn auch die Handelsergebnisse zu Wünschen übrig lassen - kein Wunder. Die Banken hatten gewarnt. Mit Zinsen ist auch noch nicht wieder wirklich viel zu mehr »

Abspielen

18.10.

Die Hausse nährt die Hausse

Außerdem geht Lipkow im Gespräch mit Moderator Marco auf die Entwicklung des Euro und die Politik der Notenbanken ein. Darüber hinaus geht es um die Bilanzsaison und welche Branchen hier besonders mehr »